Romanik
Kunstgeschichtliche Epoche von ca. 1000 bis 1200 nach Christus. Die Romanik ist die erste richtige Kunstepoche nach dem Niedergang des römischen Reiches und der Antike. Charakteristisch für kirchliche Bauten aus der Romanik ist der Rundbogen, sehr dicke Mauern und extrem kleine Fenster. Dies hat den Grund, dass Kirchen im dunklen Mittelalter eine Schutzfunktion für die Bevölkerung hatten. Entsprechend waren dicke Mauern (vor allem beim Westwerk) bei einem Angriff nützlich.
Bei solch dicken Mauern sind nur kleine Fenster möglich, die zudem auch nur im oberen Bereich der Mauer zu finden waren. Die Kirchgänger saßen deshalb regelrecht im Dunkeln. Das durch die Fenster fallende Licht beleuchtete nur den oberen Raum. Symbolisch betrachtet sagt dies aus, dass der Mensch nichtig ist und nur zu Gottes Licht (Licht wurde mit dem Göttlichen gleichgesetzt) hochblicken kann.
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